Das Grundstück: „Wie werde ich aussehen?“

„Noch bin ich nicht mit einem Schulgebäude usw. bebaut…aber es gibt schon eine recht genaue Vorstellung, wie es einmal aussehen soll. Im Moment bin ich noch eine ziemlich verwilderte Fläche von 12.000 Quadratmetern etwa 8 Kilometer von den anbrandenden Wellen des Indischen Ozeans landeinwärts entfernt. Man mag kaum glauben, dass hier einmal Kinder unterrichtet werden. Ich werde zunächst erstmal „frisiert“ werden müssen… sprich: Ich muss vom vielen Unkraut befreit werden müssen, dass derzeit auf mir mit meinem fruchtvaren Boden wächst. Wenn es soweit ist, kommen die 10 Kokosnussbäume und drei Cashenuss-Bäume, die auf mir stehen, sicher noch besser zur Geltung. Ihr seht: Neben den notwendigen diversen Gebäuden für das Schulprojekt wird später genug Platz sein, um Gemüse und Obst anzubauen. Ich freue mich schon rieisg auf Mangobäume, Passionfruit-Hecken und Bananenstauden.

Da die „Rainbow-School“ den Charakter einer „Boarding-School“ haben wird, werden die „Rainbow-Children“-Schüler*innen auf dem Schulgelände in diversen Schlafräumen nächtigen. Neben den Klassenzimmern wird man später eine kleine Behandlungseinrichtung für die extrem notwendige Physiotherapie sowie Spiel-und Krabbelzimmer auf mir wiederfinden.

Der Managerin und Schulleiterin wird ein Officehaus gebaut. Ganz schlicht, mit einem Bürozimmer und einer kleinen Veranda. Ein weiteres Gebäude dient als Lehrerzimmer.

Die Rainbow-Children und ihre Lehrer*innen werden in einem Speiseraum versorgt, dem eine Küche und eine Vorratskammer angegliedert wird.

Wie alle Gebäude an der Küste wird auf mir ein Wasserturm errichtet. Er soll 3-stöckig sein: mit Außentoiletten im Erdgeschoss, einem Lagerraum in der Mitte und einem großen Wassertank oben.

Auch einen unterirdischen Wassertank zur Wasserspeicherung von Regenwasser wird gebaut. Das Regenwasser kann man wunderbar für Brauchwasser nutzen (Toiletten, Bewässerung der Garten-Anbauflächen usw.).

Hoffentlich schaffen wir auch schnell, ein Bohrloch für Trinkwasserversorgung auf mir einzurichten. Bis zum Grundwasser sollte es nicht zu weit sein.

Wenn der RAINBOW-CHILDREN Verein noch etwas Geld übrig hat, wird ein kleines Gästehaus auf mir errichtet werden. Wahrscheinlich so eine kleine afrikanische „Banda“, also ein strohgedecktes Rundhaus. Mit zwei Zimmern. Hier können dann auch Praktikantinnen und Praktikanten schlafen. Vorher ist aber vielleicht noch Zeit an einer kleinen Lagerfeuerstelle

Bebaut werde ich übrigens unter der Leitung des Bauingenieurs Jorum Ndiritu Muchiri, der in Ukunda bekannt für seine solide Arbeit ist.“

grundriss-web
location

Das Grundstück: „Wo werde ich aufgebaut?“

„Als Standort für mich, die ‚RAINBOW CHILDREN SCHOOL‘, hat sich der RAINBOW-CHILDREN-VEREIN den Ort Ukunda im „Kwale County“ der „Coast Province“ ausgewählt (im Subcounty Msambweni). Das sagt vielen vielleicht nichts. Aber sicher kennen viele die Küstenstadt Mombasa. Ich werde gleich in der Nähe liegen. Mit dem Auto etwa 45 Minuten südlich. Mit einem Tuktuk, also einem dieser knatternden motorisierten Dreiräder, die es hier in Massen gibt, braucht man natürlich länger! Somit werde ich ein einer Region gebaut, die in Sachen „Bildung“ landesweit fast auf dem letzten Platz rangiert. Das ist wunderbar, denn ALLE Kinder Kenias müssen die Chance auf eine Schulausbildung haben, auch die Kinder mit körperlichen Behinderungen!“

Das Grundstück: Wer werden meine Bewohner*innen?

„Die Rainbow-Children müssen natürlich professionell unterrichtet und betreut werden. Neben einer Managerin werden Lehrer*innen sowie Sozialarbeiter hier arbeiten. Oder eine Sozialarbeiterin. Zudem braucht das Center einen Wachmann, Gärtnerinnen und Gärtner, Personen, die für die Wäsche zuständig sind, und natürlich Köchinnen oder Köche.“

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